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1000 Fragen an mich selbst – Part XXXIII

Frage 321: Was gibt deinem Leben Sinn?

Meine Familie und mein alltägliches Umfeld zu allererst. Ohne meine Familie waren mir die Grundwerte & -regeln von Kommunikation, Verhalten und Benehmen nicht so ins Blut übergegangen.

Im Studium erst habe ich verstanden, welchen Sinn ich als Geschöpf Gottes und Ergebnis der Liebe meiner Eltern machen kann – wenn ich mein Geschenk annehme so zerkratzt es auch immer sein mag durch die Erfahrungen im Alltag.

Frage 322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Ich habe viel zu spät verstanden, daß eigenständiges Denken auch für mich wichtig und richtig ist, lange hat mich meine körperliche Einschränkung auch in einem vermeintlichen geistigen Käfig verharren lassen. Die anfangs große alltägliche Abhängigkeit von meinen Eltern und falsch verstandene Dankbarkeit haben mich dazu gebracht, manche Positionen unhinterfragt zu übernehmen. Viel zu spät habe ich begonnen, meine eigenen Positionen zu suchen, zu begründen und für sie einzustehen.

Frage 323: Wie alt fühlst du dich?

Bei nasskaltem Wetter bin ich wesentlich schlechter zu Fuß als es mein Alter im Normalfall möglich macht. Geistig fühle ich mich wesentlich jünger. Geistige Beweglichkeit ist nicht von körperlicher abhängig.

Frage 324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Mich, ein Lächeln.

Frage 325: Kannst du gut zuhören?

Ja, das ist wohl so. In manchen Situationen scheine ich Seelsorger auf der Stirn stehen zu haben.

Frage 326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

Darf ich die anfassen? (gemeint ist meine rechte Hand, die eben nur halb so groß ist wie meine linke Hand.)

Frage 327: Ist alles möglich?

Ich liebe meine Phantasie – sie gibt mir die Möglichkeit, alles zu tun, was ich mag. Was den Weg aus der Phantasie in meinen Alltag findet, ist von meinen Fähigkeiten, und von mir unabhängigen Bedingungen abhängig.

Frage 328: Hängst du an Traditionen?

Ich liebe Plattdeutsch – also ja. Sie ist meine Muttersprache.

Frage 329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Nein, denn oft erschrecke ich vor mir selbst, wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse.

Frage 330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Die gibt es nicht – Ideale haben nun mal die Natur, nie erreichbar sein zu können. Mir ist ein Gegenüber aus Fleisch und Blut viel lieber.

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Weer gewoar woarrn…

ihm hier:

 

Während der Therapie hören wir fast ständig Radio. Das tut mir gut, das hab ich gern.  Immer mal wieder wechseln wir den Sender; heute sind wir auf einem der NDR Sender gelandet und es wurd‘ einer von Werner Mommsens Podcasts zum besten gegeben. Es ist einfach schön zwischenzeitlich meine Muttersprache zu hören.

Ich freue mich über jede Gelegenheit, sie auch zu sprechen.

 

 

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Playlist

Lasse ich mal die YouTube-Playlist laufen, dann merke ich bei solchen Titeln wie diesen auf, unterbreche das, was gerade anliegt und gehe mit; gerade hat es zur kleinen Tanzeinlage gereicht 😉.

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Endlich wieder…

… hatte ich die Ruhe, eine kleine Zeichnung aufs Papier zu bringen.

Das tut mir so unglaublich gut.

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Entspannter Sonntag

Mit einem Konzert der für mich neuen Kombo starte ich gerade neben meinem Frühstück in den Sonntag. Den werde ich auf meinem Sofa verbringen, mich in eines meiner Bücher vergraben. Nicht, weil es mir schlecht ginge, sondern ich gerade wenig Vertrauen in das Wetter habe. Eigentlich hatte ich eine Tour über 50 km zur nächsten Benediktinerabtei, Gerleve, geplant.

Benediktinerabtei Gerleve, Billerbeck

Sie befindet sich in einer Gegend, die man in Westfalen Berg nennt (125 m ü NN).

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Was mich beschäftigt….

….ist, daß eine meiner Bezugsbetreuerinnen zum Ende des Monats das BeWo verlassen wird. Ich werde mich wieder auf jemand neuen einlassen müssen. Es ist nicht das erste Mal, daß dies in den letzten 4 Jahren geschieht, doch dieses Mal fällt es mir schwer, denn wir zwei haben einfach einen guten Draht zueinander, den ich nicht verlieren mag. Im Gespräch gestern haben wir festgestellt, daß das Jahr Praktikum fast rum ist. Wir wurden uns im letzten Jahr zum Sommerfest gegenseitig vorgestellt. Über mich wurde gesagt, ich sei pflegeleicht, ich könne meine Selbstreflexion in Worte fassen und diese auch diskutieren. Im Laufe des Jahres haben wir ein offenbar gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufgebaut, denn ich bin offenbar der erste Klient, der weiß, daß wir uns nicht aus den Augen verlieren werden. Sie bleibt bei den Alexianern, wechselt in eine andere Abteilung und die Gelegenheit, uns auszutauschen, werden wir behalten. Das macht mich froh, läßt mich innerlich lächeln.

Nichtsdestotrotz beschäftigt es mich, wen ich dann in den nächsten Wochen in mein Leben hinein lassen muß. Wird es mir gelingen? IHN werde um Mut und Begleitung bitten.

In solchen Situationen merke ich, daß ich immer wieder wackele, es einzig Sinn macht, aufmerksam zu bleiben.

Meine Depression ist die Aufforderung, mit dem Leben neu umgehen zu lernen.

B.L. , 2015

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Helpling

Diesen Song habe ich gerade auf den Ohren, er gibt mir den Rhythmus und ist Antrieb ins Wochenend‘.

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXXII

Frage 311: Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?

  • 1 E – Motor für meine Liege.
  • Ausbauen der Strecken, die ich bis zum Ende dieser Saison fahren möchte
  • meine Innentreppe mit einem Vorhang verkleiden

Frage 312: Hegst du oft Zweifel?

Zu Zeiten meines wesentlich weniger ausgeprägten Mir-meiner-Selbst-Bewußtseins habe ich fast jede Bewegung in Zweifel gezogen, die ich außerhalb meiner vier Wände machen mußte. Ich war so depressiv, daß ich der festen Überzeugung war, daß es keinen Sinn machte, vor die Tür zu gehen, denn ich würde eh nicht wahrgenommen. Gott sei Dank gab und gibt es I., die mich auf dem Weg in die Klinik begleitet hat. Sie habe in einen Spiegel geschaut, sagte sie mir, als ich sie wieder wahrnahm.

Heute bin ich gesünder selbstbewußt.

Frage 313: Womit bist du unzufrieden?

In manchen Situationen fehlt mir Antrieb. Überreste der letzten tief depressiven Phase.

Frage 314: Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?

Ich nehme es wahr ähnlich wie Busfahren.

Frage 315: Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?

Ja. Sofern meine Talente eine Gegenleistung möglich und sinnvoll machen, ist das selbstverständlich.

Frage 316: Bist du schon mal schikaniert worden?

Ja, leider Gottes aufgrund meiner rechtsseitigen Spastik in Kindheit und Jugend sehr lang und intensiv. Mit einem gesunden Selbstbewußtsein bin ich noch nicht lange gesegnet. Mich selbst ausreichend gut kennenzulernen, hat sehr lang gedauert. An manchen Punkten geht dieses Kennenlernen noch immer weiter.

Frage 317: Wie spontan bist du?

Da ich nicht gebunden bin und gerne tagträume, ist es durchaus möglich, daß ich einem eben solchen folge, mich aufs Rad setze und oder meinen Gedanken entlang meiner musikalischen Intentionen folge.

Frage 318: Unsterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?

ja, meine Familie.

Frage 319: In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?

Das letzte Treffen mit meiner letzten Freundin ist sehr schlecht ausgegangen, wir haben uns direkt danach ohne Aussprache aus den Augen verloren. Gerne würde ich nochmal mit ihr ein letztes Mal sprechen.

Frage 320: Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?

35 Jahre… Wir zwei haben im ersten Grundschuljahr nebeneinander gesessen, dann ist sie weggezogen. Just gestern haben wir das letzte Mal per whatsapp miteinander Kontakt gehabt, sie ist gerade mit ihrem Sohn auf Rügen.

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Feierabend

 

 

Mit der tollen Musik dieser Multi – Instrumentalisten im Hintergrund gemieße ich die Stimmung der langsam einkehrenden Abendstimmung. An meinem französischen Balkon kann ich die endlich angenehmere Luft genießen, meine Gedanken kreisen lassen, den Handlungssträngen meines jeweils aktuellen Buches folgen.

Heute Abend ist mein Buch aber erst später dran. Dienstags Abend hat er seinen Platz.

 

letze Bulle

Euch einen schönen Abend.

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Wochenendplanung

Im Büro hat der Auftrag den Hauptraum eingenommen, nicht nur an den Wochentagen, sondern auch bereits am Wochenende.

Am letzten Samstag haben bereits einige Kollegen Sonderschichten eingelegt, um der Masse des Auftrages Herr zu werden. Schon heute hat sich angedeutet, daß am kommenden Samstag wieder eine größer angelegte Sonderschicht anstehen wird. Dieses Mal werde ich dabei sein.

Einige Botenfahrten haben meine Zeiten zwischen den Traubenzucker – Bonbons & Mineral-Drink am Tisch etwas abwechslungsreicher gemacht und mir die Möglichkeit gegeben, den Nachmittag und Abend ruhig und entspannend in meiner Wohnung zu verbringen.

Dortmund hat diesen Sieg nicht verdient!

Dieses Konzert hätte ich gern gesehen, doch schon Tage vorher keine Karten mehr zu kriegen.

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXXI

Frage 301: Worin bist du ein Naturtalent?

Mir sagt man nach, daß ich einigermaßen zeichnen kann.

Frage 302: Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum positiven verändert?

Das ist nicht nur einer. Einige meiner Therapiekollegen sind in den letzten Wochen wesentlich einfacher zu handlen.

Frage 303: In welcher Situation warst du unfair?

Es gab in meiner Jugend einige Situationen, in denen ins besondere meine Schwestern unter mir zu leiden hatten, da ich meine inneren Konflikte und Depressionen nicht mit Worten lösen konnte.

Frage 304: Fühlst du dich fit?

Ja, das tue ich, denn auch heute wieder hab ich meine Liege durch die Gegend gescheucht.

Frage 305: Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?

Ja, denn ich habe auf eigenen Wunsch wegen meiner Depressionen einen Betreuer, der mich in diesen Angelegenheiten unterstützt.

Frage 306: Von welchem Buch warst du enttäuscht?

Frage 307: Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?

Der Start meiner Therapie bei den Alexianern hier in der kleinen Domstadt.

Frage 308: Neigst du zum Schwarz-Weiss-denken?

IHM und meinem Umfeld sei Dank, nicht mehr.

Frage 309: Was fühlst du, wenn du verliebt bist?

Nicht nur, daß ich wegen meiner Hemiparese humpele, sondern dann kommen auch noch weiche Knie dazu. Offenbar lächle ich dann ständig.

Frage 310: Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?

Zu manchen Gelegenheiten sicherlich, doch manchmal gehört viel mehr Musik dazu.

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R.I.P. Aretha – + at 76

 

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Sturm vor der Ruhe

Gerade sitze ich im Sprinterbus S75

von Münster in meine Heimatstadt. Dorthin fahre ich heute, um mit meiner Familie den 71. Geburtstag meiner Mutter zu feiern. Dieses Mal werden meine Schwestern, Schwager und Nichten nicht dabei sein, sondern hoffentlich eine große Zahl meiner Onkel und Tanten, die ich leider Gottes nach dem Tod meiner Großmutter nur noch sehr unregelmäßig treffe. Wird zwar voll, aber wesentlich ruhiger als gerade auf dem Markt.

Dorthin gehe ich regelmäßig, um Hausmannskost zu essen, bei er es sich nicht lohnt, für mich alleine den großen Aufwand zu betreiben oder die Zutaten mehr kosten als das Gericht am Marktstand kostet. Das jetzt wieder viel angenehmere Wetter hat denn auch dazu geführt, daß ich nicht der einzige war, der diese Idee hatte😝.

Mittlerweile sitze ich in der unteren Etage des Busses oben, der gerade über die A43 Richtung Südwesten unterwegs, schreibe dieses kurze Blitzlicht und freue mich darauf, gleich meine Eltern nach einer ganzen Weile wiederzusehen. Mit etwas Musik auf den Ohren werde ich jetzt die nächsten 30 Minuten lesen können, einige Kapitel von

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Start ins Wochenende,

den begehe ich heute, gemütlich mit einem Fläschchen Bier.

Ich hoffe, daß es in der nächsten Woche dauerhaft einiges kühler wird, ich mir wieder eine 5-Tage-Woche gesundheitlich leisten kann.

Diesen Ausblick habe ich gerade von meinem Sofa aus. Das Licht bekommt einen immer mehr orange roten Schimmer, eine tolle Atmosphäre. Noch schaue ich ein wenig TLC, später werde ich mich noch auf die Fährte des Massenmörders begeben, bevor ich ausschlafen werde.

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXX

Frage 291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Die Beziehung auf ständiges Zusammensein reduzieren.

Frage 292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Gefragt zu werden, wieso ich studieren dürfe. Die Frage wurde mir vom einem wesentlich älteren Kollegen meines Vaters gestellt. Für ihn waren körperliche Einschränkung und geringe Intelligenz untrennbar miteinander verbunden.

Frage 293: Gilt für dich das Motto „was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Da ich alles um mich herum aufsauge und kaum filtere, bin ich froh um jede Information, die mir erspart bleibt. Teil meiner depressiven Erkrankung ist, nicht filtern zu können. Mal kann es sehr amüsant sein, doch zumeist macht dieses Talent den Alltag unnötig komplex.

Frage 294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

War es in meiner Jugend so, daß ich die Meinung anderer übernommen habe, um keine zusätzlichen Konflikte zu provozieren und eine geringe Chance zu haben, gefühlt nicht ständig übergangen zu werden, nehme ich es heute als wesentlich entspannter wahr, eben eine solche zu haben und diese zu vertreten. Ich habe es nicht nötig, ständig auf ein Gegenüber zuzugehen, um Bestätigung zu finden, sondern kann sogar entscheiden, mit wem ich mich auseinander setzen mag. Ich bin also viel freier.

Frage 295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Wenn ich mich an Träume erinnere, dann ist es zumeist an Träume, in denen ich versucht habe, die vorherigen Tage zu verarbeiten. Einige Zeit habe ich mich im Rahmen meiner Therapie mit Traumdeutung auseinandergesetzt.

Frage 296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Auf sachlicher Ebene gehört eine Konfrontation nahezu zum täglichen Leben dazu. Geht es in der Therapie um Problemlösungen, kam es – je nach meinem Gegenüber und auch meiner Tagesform – auch mal etwas höher hergehen. Dann ist es gut, daß wir Moderatoren um uns haben.

Frage 297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Bei der Lösung von Problemen bin ich – anders als meine Mutter – in der Lage, auch realitätsferne Alternativen in die Diskussion mit hineinzunehmen. Das habe ich von meinem Vater. Will ich mit meiner Mutter ein Problem lösen, muß ich vorher Alternativen filtern, die ich meiner Mutter nicht nennen sollte, um einen unsachlichen Konflikt zu verhindern.

Ich kann nicht kochen, während meine Mutter sich mit Fremdsprachen schwer tut.

Frage 298: Wo bist du am liebsten?

Mit einem Buch auf meinem Sofa genieße ich gerne die Zeit, die mir nach Erledigung meiner Aufgaben bleibt,  Musik im Hintergrund,  oder aber mit einer guten Reportage (ich habe ZDFinfo für mich entdeckt).

 

 

Läßt das Wetter es zu, dann nutze ich meine freien Zeiten auch gerne für Liegerad- Touren.

Frage 299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Ja. Wenn ich es anders wollte, dann müßte ich einfach mehr unterwegs sein, sei es im Kino, in Cafés oder aber auch auf größeren Veranstaltungen.

Frage 300: Was ist dein Lieblingsdessert?

Herrencreme

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Es …

… hat mich wieder, mein Bett.

Gute Nacht allerseits.

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXIX

Frage 281: Malst du öfters den Teufel an die Wand?

Ich habe es in den letzten Jahren gelernt, ruhiger und angespannt aufmerksam zu bleiben.

Frage 282: Was schiebst du häufig auf?

Spülen 😉

Frage 283: Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?

Biblisch betrachtet ist die Natur ( Pflanzen und Tiere) zur Versorgung des und durch den Menschen als Ebenbild Gottes auf Erden gedacht. Da der Mensch ebenso wie Gottesgeschöpf auch evolutionäres Zufallsergebnis ist, sind sie wiederum gleichwertig.

Frage 284: Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ja. Ich entwickle ein immer gesünderes Mir-meiner-selbst- Bewußtsein. Für mich meint es viel mehr als zu wissen, daß ich es bin, der Zahnschmerzen hat.

Frage 285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Es waren zwei; die Beiden, an denen ich eine neue Mobilität bekam, Auto & Liegetrike.

Frage 286: Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Daß ein Leben in klösterlicher Gemeinschaft eine wirkliche Alternative sein könnte.

Frage 287: Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Ich habe Tränen gelacht bei der Rodel-Szene in Zeit der Stille

Frage 288: Welche Idee hattest du zuletzt?

‚Ab nach Hause und Schlafen legen‘

Frage 289: Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?

‚Die bekloppten Ideen des jungen Ed‘

Frage 290: Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Fehler macht jeder. Es hängt entscheidend von der Motivation dazu ab.

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXVIII

Frage 271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Ob genug oder nicht – das ließe sich erst im Rückspiegel sagen. Ich bin allerdings gedanklich gerne und viel zu den Fragen des Lebens unterwegs. Ich lese gerne und viel in Zeitschriften zu philosophischen Fragen und diskutiere mit Therapiekollegen, Freunden und meiner Familie diese Themen weiter.

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Thema der aktuellen Ausgabe ist der Streit. Was ist er? Wie führt man ihn?

Frage 272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber unsicher?

Früher war für mich kaum möglich, mit geradem Rückgrat durch den Alltag zu gehen. Hinter jedem Blick habe ich Skepsis, Kritik oder gar Ablehnung vermutet. Daß ein Gegenüber Interesse an mir haben könnte, hat mein nicht vorhandenes Selbstvertrauen nahezu komplett ausgeschlossen. Erst in den letzten Jahren haben Therapie und gesichertes tägliches Umfeld meine Selbstwahrnehmung so verbessert, daß ich im Alltag lächend durch die Welt gehen kann.

Frage 273: Bist du autoritätsgläubig?

Nein, denn ich halte es für wichtig, meine eigenen Entscheidungen zu treffen und zu durchdenken. Gerne nehme ich Ratschläge an, werde aber auch diese nie unhinterfragt annehmen. In meiner Kindheit und Jugend – bedingt durch meine rechtsseitige Spastik und die Erfahrungen mit Hilfeangeboten in der Zeit – habe ich erst spät begriffen, daß Ratschläge fast nie die Botschaft haben: Du kannst es eh nicht, also mache ich es besser für dich! sondern tatsächlich nur gut gemeint waren, es mir möglichst einfach zu machen im Alltag.  Auch heute muß ich mich ganz bewußt ermahmen, mit Kritik richtig umzugehen.

Frage 274: Bist du gern allein?

Ich – Zeiten sind wichtiger Bestandteil meines Tages. Waren es in meiner Kindheit und Jugend einsame Zeiten, so sind es heute Zeiten, in denen ich mich auf mich selber zurückziehe.

Frage 275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Mein Bedürfnis nach Ruhe habe ich in meinen Alltag integriert, habe meine Präsenz online und auch im realen Leben zurückgenommen und nehme mir Zeit für Musik und Literatur.

Frage 276: Welchen guten Zweck fördest du?

Ich hoffe, mit kleinen Sachspenden mir persönlich bekannte Obdachlose im täglichen Leben unterstützen zu können. Rund um den Hauptbahnhof gibt es einige, die sehr häufig anzutreffen sind.

Frage 277: Wie sieht dein Traumhaus aus?

Idealerweise hätte ich gerne ein tiny house – ungefähr die Größe meiner Wohnung (ca. 55 qm), welches ich gerne auf einem etwas größeren Grundstück platzieren würde und  dort möglichst noch einige Tiere halten möchte.

Frage 278: Machst du leicht Versprechungen?

Wesentlich weniger als in meiner Jugend, denn heute ist mir klar, daß mein Wert nicht abhängig davon ist, wieviel ich präsent bin, sondern es vielmehr um die Qualität der Zusagen geht.

Frage 279: Wie weit gehst du für Geld?

Wenn es um einen Spendenlauf oder eine Spendenfahrt geht ( – Schokotour – ), sehr weit. Ich habe gelernt, mit wenig Geld glücklich zu sein. Mir ist ein gutes Gespräch viel lieber. Dafür investiere ich gerne Zeit.

Frage 280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Ich glaube , ich bin auf einem guten Weg, das zu einem Gutteil auszuschließen.

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Einladungen

Auf dem Weg in meine Wohnung habe ich dieses plötzlich in meinem Blickfeld gehabt. Irgendwo im neuen Bahnhof hing es zwischen den Anzeigetafeln und Kartenautomaten.

Ich bin dran hängen geblieben und meditiere einzelne der Einladungen immer wieder, seit Stunden, seitdem ich mit Kopfschmerzen aus der Therapie in meine Wohnung zurückgekehrt bin.

Gerade läuft

aus meiner Liste. Ich liege lesend auf dem Sofa.

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXVII

Frage 261: Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?

Über Gott und die Welt, konkreter: Wie kann der Mensch funktionieren im Miteinander, wenn er Geschöpf Gottes ist in einer evolutionären Welt.

Frage 262: Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Ja, denn ich habe eingesehen über die Jahre: Wenn ich es nicht tue, kostet es mich viel mehr Kraft und gute Beziehungen.

Frage 263: Was möchstest du nie mehr tun?

Einzig konsumorientiert denken. Es gibt viel viel mehr

Frage 264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Offen, aufnahmebereit.

Frage 265: Sagst du immer die Wahrheit?

Notlügen sind in manchen Situationen sinnvoll.

Frage 266: Was bedeutet Musik für dich?

Musik bringt Rhythmus und Struktur in meine Arbeit und Gedanken. Ohne sie wäre ich nicht ich.

Frage 267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Ich bin zu nah am Wasser gebaut, als daß ich dazu in der Lage wäre.

Frage 268: Arbeitest du gern im Team oder lieber alleine?

Ich habe es sehr gern, in meinem eigenen Rhythmus zu arbeiten. Gleiches Tempo ist eh kaum möglich, da ich eigene Wege (einhändig) finden muß. Ich mach eben alles mit links.

Frage 269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Daß ich in meinem Punk – Sommer ’93 nicht dran geblieben bin. Wir zwei bekommen noch heute weiche Knie, wenn wir uns in der Heimatstadt begegnen.

Frage 270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?

😂

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXVI

Frage 251: In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Meine letzten Erfahrungen in einer höheren Liga waren die in der Landesliga NRW im Darts.

Frage 252: Heuchelst du häufig Interesse?

Nein, die Kräfte spare ich mir für die Dinge und Personen, die mich wirklich interessieren. Kraft und Zeit sind mir zu wertvoll für Heuchelei.

Frage 253: Kannst du gut Geschichten erzählen?

Ja, gerne und oft. Ich werde auch danach gefragt von meinen Nichten.

Frage 254: Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Ich denke, jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. Danach richtet sich auch, wem was das Allerbeste ist.

Frage 255: Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Ein Konzert von B.B. King knapp 70 km von hier. Und das lag nur daran, daß ich mir das Programm vom Jazzfest Gronau falsch notiert hatte.

Frage 256: Kannst du dich gut ablenken?

Mittlerweile ja – das geht deshalb so gut, da ich mich wieder gut konzentrieren kann, sei es auf eines meiner Bücher, auf eine Zeichnung oder aber auch darauf, alles einfach sein zu lassen.

Frage 257: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Casual

Frage 258: Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Ich habe immer geglaubt, auf Autofahren (mein Symbol für Unabhängigkeit) niemals verzichten zu können. Heute ist es die leichteste Übung.

Frage 259: Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nein, denn ich vermute, daß dann meine Schwierigkeiten mit mir selbst noch komplexer hätten sein können.

Frage 260: Was nervt dich gelegentlich?

Der immer nachlässigere Umgang der Jugend mit der deutschen Sprache. Die Kunst des  vollständigen deutschen Satzes wird manchmal doch arg vergewaltigt.

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Das Wetter fordert ….

…. Tribut. Samstag Mittag sieht es auf dem Prinzipalmarkt normalerweise ganz anders aus. Heute so:

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Kaum jemand bewegt sich freiwillig zur klassischen Marktzeit in der Innenstadt. Das schafft Platz 😉

Auch ich bliebe im Normalfall in meinen vier Wänden, doch hatte ich keine Lust zu kochen. Dazu kann ich vieles nicht so günstig für mich allein kochen, wie ich es auf dem Markt erstehen kann. Heute habe ich mir einen Elsässischen Flammkuchen gegönnt, mußte keine 5 Minuten warten. Einige Besorgungen habe ich erledigt, mir einen frisch gepressten Saft – Shake genehmigt, bin nach einer guten Stunde wieder zurück in meiner Wohnung und genieße die Ruhe mit Musik und einem neuen Buch.

 

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXV

Frage 241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Ich habe die Aufgabe, mein Leben mit den von IHM geschenkten Talenten so zu gestalten, daß ich mit einem Lächeln durch die Tage gehen kann.

Frage 242: Bist du nach etwas süchtig?

Nach Büchern, kaltem Wetter & früher Mal Fisherman’s Friend (4 Pakete täglich)

Frage 243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Mitgenommem haben mich der Abschied vom Grafen (meinem besten Studienfreund) und meinem Patenonkel.

Frage 244: Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

Von Tag zu Tag mit meinen Talenten 

Frage 245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Das kann ich nicht beantworten, denn mit einer solch seltsamen Zielvorstellung stände ich mir selbst im Weg.

Frage 246: Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn wir zwei nicht mehr die gleiche Richtung im Blick haben.

Frage 247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Sie ist Hauptteil meines Tages. Daß sie eine wichtige Rolle spielt, wird klar, wenn man weiß, daß die Situation in meiner letzten 1.Arbeitsmarkt-Beschäftigung zum Absturz in die akute Depression geführt hatte. Das ist 9 Jahre her.

Frage 248: Was würdest du gern gut beherrschen?

Gerne würde ich E – Bass und Baritonsaxophon spielen können. Leider gibt es noch keine einhändig bedienbaren Modelle.

Frage 249: Glaubst du, das Geld glücklich macht?

Nein. Es ist ein notwendiges Hilfsmittel.

Frage 250: Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Für meine letzte Freundin würde ich mich wieder entscheiden. Manches würden wir dann anders machen.

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Kühler Ruhepol

Während ich heute in der Innenstadt unterwegs war,  meinen Zettel abgearbeitet hatte, habe ich mir eine Pause an meinem ersten Arbeitsplatz gegönnt, der Dominikanerkirche.

Still, kühl & beschenkt:

 

 

Sie war bis  vor einem Jahr die Kirche der katholisch – theologischen Fakultät. Dort hatte ich für fast 3 Jahre eine Stelle als Küster – im Süden eher Sakristan – und habe die Gottesdienste der Universitätsgemeinde, der portugiesischen Gemeinde und die 10 – Minuten – Andachten der AcK betreut. Mittlerweile wird das profanierte Gebäude als Konzert- & Ausstellungsraum genutzt, birgt ein Foucaultsches Pendel.

Die Regelmäßigkeit bringt mir Ruhe – ein absolutes Geschenk.

 

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1000 Fragen an mich selbst – Part XXIV

Frage 231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Mir fällt es schwer, mich damit abzufinden, daß Depressionen in der Gesellschaft noch immer sehr falsch wahrgenommen werden.

Frage 232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Mir wird immer mal wieder von meiner Predigt erzählt. Ich war 5 Jahre alt und habe mehrere Minuten die Rolle des Priesters übernommen. Es war ein Erklär mir den Gottesdienst.

Frage 233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne nochmal erleben?

Den Tag, an dem ich mein erstes Auto umgebaut in Empfang genommen habe. Damals glaubte ich an eine neue Freiheit. Das hatte was von Selbstbetrug.

Frage 234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Ich hätte gerne mehr Zeit, denn mit ihr kann ich die Entspannung schaffen, die mir mitunter im Alltag fehlt.

Frage 235: Würdest du gern in die Zukunft schauen?

Nein

Frage 236: Kannst du gut deine Grenze ziehen?

Das ist eines meiner wichtigsten Lernfelder.

Frage 237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ich sah in Tel Aviv vom Strand aus die Mörsergranateb im Gazastreifen. Das hatte was befremdliches.

Frage 238: Hast du einen Tick?

Ich merke mir jedes kleinste Detail rund um neue Automodelle. Das strengt mich nicht an. Einmal lesen genügt.

Frage 239:Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glück ist für mich immer Momentaufnahme, Zufriedenheit mein Ziel.

Frage 240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen?