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My Mum is…

Heute während meines wöchentlichen 4 – Augen – Gesprächs war sie noch- und immer wieder einmal Thema.

Nach dem Treffen mit meinem Vater am letzten Wochenende hatte ich das Bedürfnis, die letzten Wochen noch einmal zu reflektieren, zu sortieren vielmehr, denn ich möchte mir immer wieder bewußt machen, wie es mir und insbesondere meinem Vater mit der Entscheidung meiner Mutter vor fast einem dreiviertel Jahr geht.

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Entscheidung

Zweimal in den letzten Tagen kam das Thema Koblenz / Mosel nochmal auf die Tagesordnung. Zum einen war es V. selbst, zum anderen meine ältere Schwester.

V. hat über fb gefragt, ob ich mich denn wieder beruhigt habe. Meinen lauten Lacher könnt ihr euch mit Sicherheit vorstellen, reagiert habe ich nicht. Auf ihr Level begebe ich mich nicht wieder herab.

Gleiches habe ich auch meiner Schwester im Telefonat gesagt, die mich fragte, ob das Thema Koblenz / Mosel abgehakt sei.

… getroffen, umgesetzt und durchgehalten.

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Ruhe – Tag

….so einer war es heute wieder, ich bin nur umgezogen zwischen Bett und Sofa, habe einige Seiten gelesen, viel geschlafen und fern gesehen.

Mir steckte Anstrengung in den Knochen, Anstrengung der letzten Therapie-Woche mit ihren 12 – 14 – Stunden – Tagen und auch die Zeit mit meinen drei jüngsten Nichten, die ich gestern bei meinem Vater habe treffen können zusammen mit ihrer Mama, meiner jüngeren Schwester. So gern ich diese Treffen habe, muß ich mir danach immer wieder eingestehen, daß ich dort meine Grenzen zu spüren bekomme. Ich hätte nicht die psychische Kraft, eigenen Kindern einen Alltag zu bieten, wie sie ihn verdienen. So ist es gut, daß das wohl nie passieren wird, ich aber von ganzem Herzen gerne Onkel sein darf.

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Ziel – Sprint

Gerade sitze ich im Bus, der mich zu den letzten sieben Stunden Therapie dieser Woche fährt.

Ich weiß, was zu tun sein wird, das macht es angenehmer als es wäre, wenn Hochleistungs-Daumendrehen anstünde, weil ein Lieferant nicht aus dem Knick kommt.

Kommt gut ins Wochenende 🤗

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Ein Tipp | Normalität

Dieses Album ist zwar schon anderthalb Jahre alt, ist aber noch immer eines der besten Debuts von Musikern, die bei The Voice aufgetreten sind.


Dieses Wort kann ich über mein Heute setzen, meine Zeit im Alexianer-Universum und die Stunden danach hatten ihre Struktur, ich die Sicherheit, welche mir Alltag angenehm macht und ich mein Tag jetzt mit ein paar Seiten in meiner aktuellen Lektüre abschließen kann.

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Motto der letzten Zeit

Um nicht zu kippen, war es mir in den letzten Tagen wichtig, meinen Alltag nicht zu überfrachten, mich nicht zu überfordern. So habe ich nichts kraftraubendes – über meine Therapieverpflichtungen hinaus – in den Alltag hineingepackt, möglichst viel Zeit in meiner Höhle verbracht.

Einzig die Zeiten mit meiner zweiten Hälfte waren, sind und bleiben eine Ausnahme davon. Es gibt ein solches wir seit nun etwas mehr als 6 Monaten wieder. Sie ist ebenfalls Alexianerin, lebt auch mit einem besonderen seelischen Talent, das, ebenso wie meines, Sie – Zeiten verlangt. Dieser Umstand macht unsere gemeinsamen Zeiten umso wertvoller, und es ist nicht mehr notwendig, ein Wochenende ohne Treffen dem anderen zu erklären.

Auch das passt zu meinem Motto.

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Die Pause…

Ich habe mir eingestehen müssen, daß der Wiedereinstieg in die Therapie etwas heftig war. Von jetzt auf gleich zu viele Leute, zu viel Krach, zu viel Lautstärke.

Donnerstag und Freitag habe ich nahezu durchgeschlafen, zwischendrin ein paar Seiten gelesen und unter anderem habe ich

gehört.

Der Neustart heute hat richtig gut getan – ich mag die Truppe einfach, bin richtig da.

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Hohe Luft – Frage 13

Welche Verantwortung tragen wir für unsere Gedanken?

Grundsätzlich gilt erst einmal:

Das hat auch unmittelbare Auswirkung auf meine Antwort auf diese Frage. Neben der Freiheit der Gedanken ist ihre Haupteigenschaft die ihrer absoluten Folgenfreiheit. So ist Verantwortung für sie erst einmal gar nicht möglich.

Jetzt wird fast jeder einwenden, daß unsere profane Alltagserfahrung ganz genau gegen meine erste Aussage spricht. In diese Falle mag man tappen, da in unserem Alltag die Rezeption eines und die Re- Aktion auf einen Gedanken routiniert und nahezu automatisiert geschehen.Erst und immer dann, wenn aus Gedanken Reaktionen auf Einflüsse von außen werden, spielt die Kategorie Verantwortung/Verantwortlichkeit eine Rolle. Mann / Frau muss eine Entscheidung treffen und sich die Wirkungen – seien sie gegenständlich oder wiederum Gedanken – zuschreiben lassen.

Unsere ständig wiederkehrenden Erfahrungen mit den Reaktionen auf die Aktionen, die aus unseren Gedanken erwachsen, kumulieren zu einem sprichwörtlichen Schatz, schaffen ein neues, im Laufe des Lebens stetig wachsendes Reservoir an möglichen Reaktionen, die den Charakter der Spontanität immer weiter verlieren. Erfahrungen mit meinen Reaktionen lassen unwillkürlich Entscheidungen folgen, die den Verzicht auf Reaktionsformen festlegen.

Die Wiederholung bestimmter Erfahrungen ist es ja gerade, die die Änderung spontaner Muster herausfordert, gerade dann, wenn sie schmerzhaft und/oder unerwünscht waren. Für die Änderungen unseres Handelns, resultierend aus den immer freien Gedanken sind und bleiben wir verantwortlich.

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Am Wochenende…

…. treffe ich das erste Mal nach dem Jahreswechsel meinen Vater wieder.

Ich freue mich drauf. Gerade am Telefon klang er gut und zufrieden. Er hat sich gemeldet, nachdem er gerade von einem Rachmaninoff – Klavierkonzert I’m Nachbarort wieder zurück zu Hause war.

Wir werden uns am Sonntag um die Fotos seiner Brasilien – Reise kümmern. Er möchte daraus ein Foto – Buch machen. Freunde sind nach Couritiba zu einer Hochzeit eingeladen, können sich aber unter Brasilien, der Heimat einer Austausch – Schülerin, bisher offenbar wenig vorstellen. Mein Vater war mit seinem Bruder genau dort.

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Definitiv noch nicht….

…nein, es ist noch nicht wieder die alte Routine. Dann wäre ich heute nicht gezwungen gewesen, meine Therapie mit Pudding in den Beinen abzubrechen. Ich nehme das jetzt einfach mal hin, nutze heute und morgen für Schlaf und Entspannung, bringe meinen Kreislauf wieder in Schwung, kümmere mich um mich, tue mir etwas Gutes.

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Routine

..oder auch doch noch nicht.

Seit dem 6. Januar 2020 läuft nun, …nein, stottert mein Therapie-Alltag wieder Richtung Normalität. Nicht, daß ich nicht regelmäßig aus den Federn käme – das war und ist nie ein Problem – vielmehr ist es, daß ich noch nicht wieder ausreichend dickes Fell aufgebaut habe, die Schrullen meiner Kollegen folgenlos an mir abperlen zu lassen.

Gut, daß ich meine direkten Ansprechpartner habe, und ich die Zusicherung, daß an manchen für mich wirklich kräftezehrenden Dingen in Hintergrund gearbeitet wird.

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Hohe Luft – Frage 12

Sind wir, was wir denken?

Mir fallen mindestens zwei Dinge ein, die mich erwidern lassen: „Nicht nur….!“

Zum einen ist offensichtlich, daß wir uns selbst berühren können. Erst damit werden wir uns selbst zu einem Be – Griff.

Zum anderen denken wir uns etwas zu jedem Gegenüber. Damit ist klar, daß wir das auch von jedem unserer Gegenüber annehmen dürfen. Sobald dieses geschieht, wird aus der Verbalisierung Kommunikation; zugegeben, nicht ständig gelingende Kommunikation, aber eben Herausforderung, aus Kommunikation zu werden und in Kommunikation zu sein.