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Mal wieder….

mein Samstagsmittagessen. Es tat gut, das westfälische wieder mal auf dem Teller zu haben. Dorthin bin ich per Bus gefahren, denn erst heute Abend ist das Wetter wieder so, daß ich kopfschmerzfrei unterwegs sein kann. Bis dahin werde ich mich in meiner abgedunkelten Wohnung aufhalten, lesend oder schlicht Musik hörend.

Wenn die Möglichkeiten für Gitarren ausgereizt werden, kommt so etwas dabei heraus:

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MashUps

&

Einer meiner Therapie-Kollegen hat mir heute während einer Pause diese zwei Links geschickt und ich kann sagen: „Mir gefallen sie!“ Rock ist eh mein Ding und, wenn er mit einem Augenzwinkern gemacht ist, macht er mir noch mehr Spaß.

Während der Fahrten von und zur Therapie höre ich jetzt bei

jetzt keinen Roman, sondern lasse mir Richard David Prechts Erstlingswerk vorlesen.

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Freier Abend

Heute war eine Wohnungsbesichtigung – ein Interessent war ein zweites Mal, heute mit Ehefrau und Mutter, da – zum Verkauf meiner Wohnung, wieder einmal.

Der Makler hat sich im Nachhinein kurz gemeldet und einen meiner Gedanken gestoppt, der mich beschlich, als das Trio in meiner Wohnung stand. Er sagte mir, die Frage nach der Entfernbarkeit der Rigipswände rund um meine Küche sei eine rein theoretische gewesen, für den Fall, daß ich irgendwann mal ausziehe.

Nach dieser kurzen halben Stunde habe ich jetzt einen ruhigen Abend vor mir, ich beende ich Die Säulen der Erde als Hörbuch.

begleitet mich schon sehr lange durch meinen ÖPNV-Alltag.

Ich mag es sehr.

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Brise

Dieser Ausblick hat für mich etwas Entspannendes. Ist mein Balkon geöffnet, spüre ich die Temperatur, für mich angenehmer durch die Brise, welche in der Krone auch sichtbar ist.

Mit dem Vogelgezwitscher und einer Playlist im Hintergrund werde ich heute einen Lesetag einlegen, ins New Orleans des beginnenden 20. Jahrhunderts gemeinsam mit Louis Armstrong eintauchen.

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Zuerst Pflicht, dann Kür

Dieses Mal habe ich den Besuch meiner Eltern mit einem Abstecher zum Hosen-Outlet im Nachbardorf verbunden. Dort lassen sich basics sehr gut, schnell und günstig finden. Es waren mal wieder Hosen fällig. Nach nicht ganz 15 Minuten konnte ich 2 Paar mein Eigen nennen, für weit unter 100 €. Das war nach einem gemütlichen Mittagessen mit meinen Eltern der Auftakt zur Kür.

Per Bus ging es dann Richtung Hauptbahnhof der kleinen Domstadt und von dort weiter zu einer Therapiekollegin. Sie hat ihren 40ten mit einer kleinen Runde bei Grillfleisch und Burgern gefeiert. Ebenso wie heute hatten wir schon gestern Abend richtig Glück mit dem Wetter, konnten die Zeit im Garten unter Bäumen verbringen, eine Menge quatschen und eine Menge lachen. Solche Abende mag ich sehr, ebenso Tage wie heute.

Ich habe ihn lesend auf meinem Sofa verbracht, während die Waschmaschine ihre Arbeit gemacht hat. Morgen werde ich sie wegfalten, um im Anschluß den Döner und das Eis abzustrampeln. Das Wetter mag ich nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Heute werde ich den Abend mit dem Tatort und ein wenig Lektüre ausklingen lassen.

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Disziplin..

.. ist es, die Not tut, um mir und meiner Seelenhygiene treu zu bleiben. Über meinen Therapieplatz habe ich unter anderem die Flummi kennengelernt. Flummi verhält sich genauso wie es der Name vermuten lässt. Sie ist sehr spontan, leider aber auch sehr wechselhaft, sowie unglaublich kommunikativ. Sie kann einem schon ein Ohr abkauen. Dabei bleibt sie wahnsinnig sympathisch, aber eben auch anstrengend. Das habe ich diese Woche erleben können. Übrigens – sie ist 15 Jahre jünger als ich. In diese Woche hinein hatte sie offenbar Kommunikationsschwierigkeiten mit ihrer Familie und ich war – neben ihren Begleitern in der Therapie – der erste Ansprechpartner. Das ist selbstverständlich ein Kompliment, aber bei 5, 6 Telefonaten täglich nach Feierabend kann das extrem qzeitraubend und anstrengend werden. Gestern habe ich sie dann abgedreht, habe auf ihre Anrufe und Nachrichten nicht mehr reagiert.

Daß das und die Beschränkung unterm Strich die richtige Reaktion auf den Flummi waren, hat mir meine Gesprächspartnerin beim BEWO heute in unserem wöchentlichen Gespräch bestätigt. Sie unterstützt mich bei meiner Seelenhygiene und bei Alltagsproblemen, die unregelmäßig kleine Stolpersteine auf meinem Weg werden könnten, würde ich sie nicht ansprechen können.

Morgen werde ich zu meinen Eltern fahren, Zeit mit ihnen verbringen und ihren Urlaub auf Sizilien unterstützend vorbereiten… Navikarten offline verfügbar machen, SD – Karte leeren und für neue Fotos vorbereiten usw.

Mal sehen, wo und wie ich sie noch unterstützen kann.

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Während der Heimfahrt….

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in meine Wohnung fahre ich immer wieder an Bildern wie diesen vorbei, überall Blüten – insbesondere Kirschblüten – und Räder, Räder, Räder.

 

 

 

 

 

Ich finde diese Ideen sehr gut, wenn auch diese rund um den Bahnhof nach sehr kurzer Zeit schon ihre Grenzen erreicht haben. Durch den Tunnel hindurch, auf der Rückseite des Bahnhofs sind noch zwei weitere Fahrradparkhäuser geplant. Ich hoffe, daß macht das Platzproblem etwas weniger brisant. Mir kommt zugute, daß ich einen Euroschlüssel bekommen werde. Mit dem kann ich an Fahrradboxen heran, denn mein Rad passt ja einfach nicht dort hinein.

Heute werde ich in der Sonne liegen und lesen.

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Ausweichen

Dem KatholikentagsAlltag weiche ich möglichst aus, denn ich nehme ihn nur als voll & stressig wahr. Um uptodate zu bleiben nutze ich die App – dort werden die theologisch und politisch brisantesten Treffen, Themen & Thesen zusammengefasst. Das muß mir leider reichen.

Gestern bin ich gegen den Strom gefahren, habe das erste Mal Decathlon betreten und für mich entdeckt. Günstig und gut. Eine Kollegin hatte mich gebeten, sie mit meinem Ticket dorthin zu bringen, zu begleiten. Ich habe T-Shirts für mich gefunden.

Ein Klassiker zum Einstieg in den Lese – Abend.

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Vor 31 Jahren

Ein wirklich tolles Konzert mit Perlen von Klassikern meiner Kindheit und Jugend. Unter anderem ist

dabei.

Den Song habe ich das erste Mal gehört im Sauerland-Lager, dem Sommerferienangebot der katholischen Kirchengemeinde meiner Kindheit. Dort spielte einer der Gruppenbetreuer mit seiner Band, den Beatniks, ein abendfüllendes Konzert mit 60er, 70er & 80er Jahre – Rock- & Blues-Klassikern. Schon damals war die Musik genau mein Ding, ist es bis heute geblieben.

Heute war der vorletzte Teil des Countdowns zum nächsten langen Wochenende. Wieder hatte ich Gelegenheit, die Therapie regelmäßig und kontinuierlich in meinem Rhythmus zu gestalten. Das gibt mir die Sicherheit und die Ruhe, mit der Großveranstaltung ab morgen Nachmittag hier in der kleinen Domstadt

und dem damit verbundenen Trubel einigermaßen zurechtzukommen, bzw. diesem auszuweichen. Klar gibt es im Programm interessante Ankündigungen zu Themen und auch Hinweise auf interessante an Diskussionen beteiligte Persönlichkeiten, doch mache ich die Teilnahme von meiner Tagesform abhängig.

Gespannt auf die entstehenden Impulse für die Tagespolitik bin und bleibe ich.

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Kurze Tage…

… gestalte ich momentan für mich. Das Wetter nötigt mir das ab. Das bedeutet, daß ich nach den Therapiezeiten nur schnell notwendige Besorgungen erledige, um dann in meine abgedunkelte Wohnung zurückzukehren. Die Zeit dort verbringe ich erstmal schlafend, denn, durch die Hitze angestrengt, ich bin in der Regel angezählt.

Falls ich noch einmal hochkomme, bewege ich meine Liege über einige Kilometer meistens bis zu meinem liebsten Eiscafé. Gegen Abend, so auch jetzt, nutze ich meinen französischen Balkon zum Lesen im goldenen Sonnenlicht.

Dieses Buch wurde mir heute empfohlen. Ich bin gespannt.

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9 Uhr, Telgte / Westfalen

Ich sitze im Bistrobereich des AlexOffice, dem Pendant meines Therapieplatzes in der kleinen Domstadt. Kaum habe ich das Büro heute morgen betreten, lag das Paket – ohne weiteren Kommentar – mit intrinsischer Botschaft – an meinem Arbeitsplatz.

So sitze ich jetzt in dem lichtdurchfluteten ehemaligen Dorf – Schlecker, habe meine aktuelle Lektüre auf dem Schoß und warte auf 9:15 Uhr, um einen Kaffee abzustauben und dann direkt wieder zum Zug in Richtung kleine Domstadt zu starten.

Den Weg finde ich wieder, im Unterschied zu einer Menge meiner Therapie – Kollegen. Das bringt mir eine Reihe solch entspannter Jobs ein.

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Leider….

…. haben die notwendigen Ich-Tage am langen Wochenende mir Möglichkeiten genommen, meine Familie zu treffen. Zum einen hat meine dritte Nichte in der letzten Woche ihren 5ten Geburtstag gefeiert und das mit einem Brunch gefeiert, und zum anderen hat meine älteste Nichte am Sonntag das erste Mal die heilige Kommunion empfangen. Gestern, zu guter Letzt, hat meine ältere Schwester ihren 39ten Geburtstag, wie jedes Jahr mit eigenem freien Tag, gefeiert.

Ich  bin absoluter Familienmensch. Deswegen hat es mich schon arg gewurmt, meiner Gesundheit Tribut zollen zu müssen. Es war aber doch anders, anders als es bei vorangegangenen ähnlichen Situationen schon mal war, denn insbesondere meine Mutter hat darauf verzichtet, als ich ihr die Entscheidung rechtzeitig vorher mitgeteilt habe, sich an mir abzuarbeiten.

Froh bin ich, daß diese auch wieder eine kurze Arbeitswoche ist, denn im Büro hat sich eine Änderung ergeben, an der ich ein wenig zu knacken haben werde. Eine Kollegin, mit der ich an meinem ersten Therapieort hier bereits das Vergnügen hatte, wechselt an meinen Standort, hatte heute ihren ersten Tag am für sie neuen Standort. Mein Gruppenleiter hat mir angesehen, wie es mir ging. Mir bluteten die Ohren zum Feierabend. Er werde eine andere Lösung finden, das hat er mir in einem kurzen 4-AugenGespräch – die Kollegin war schon im Feierabend – zugesichert. Er habe es in meinem Gesicht gesehen. Ich mag dieses unnütze Wissen rund um ihren konfusen Alltag einfach nicht mit mir herum tragen, denn ich werde jetzt einige Zeit brauchen, den Müll aus meinem Hirn zu verbannen.

Eines der Symptome meiner Depression ist ein fehlender Filter – jede Information, die über Tag auf mich einströmt, speichere ich ungefiltert, mit jeder Kleinigkeit ab. Das kann extrem anstrengend werden.

Ich hoffe, die Situation läßt sich entspannen.

 

 

 

 

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Ich-Tage

Sie waren nötig. Ich habe sie auf dem Sofa, mit unterschiedlichsten Konzerten des 3sat – Thementages im Hintergrund heute, oder aber mit einem meiner Bücher verbracht. Heute habe ich eines

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ausgelesen und mit einem neuen begonnen, diesem hier:

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Gerade mal wieder haben die Gabba – 5 – Minuten eines Nachbarn das Kozert im Hintergrund

vollkommen übertönt.

Ich habe festgestellt, daß das Konzert als Hintergrundmusik zum Lesen ganz neue Qualitäten bekommt.

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Marathon

Schwalbe Marathon, fahre ich jetzt. Nach fast 1.500 km mit den Original – Mänteln an meiner

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waren die einfach durch, an zwei, drei Stellen schimmerte schon die Karkasse durch. So habe ich den Wechsel gleich mit der notwendigen Bremsenreparatur zusammen erledigen lassen. Jetzt rollt sie wesentlich besser. Der Reifen macht schon einen Unterschied, denn er hat eine härtere Gummimischung als die Originalmäntel. Insbesondere bei den Kurvenfahrten war der Unterschied wirklich zu bemerken.

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Countdown

4 Stunden stehen mir noch bevor. 4 Stunden Botenfahrten zwischen Standorten hier in Münster, Bedienen unserer Burnstation zur Erstellung von PräsentationsDVDs oder Konfektionierung der Begrüßungsmappen für neue hauptamtliche Mitarbeiter der Alexianer Werkstätten bundesweit, bis ich in laaaaaanges Wochenende starten kann. Erst am Mittwoch starte ich wieder mit meinem Therapie-Alltag.

Bis dahin werde ich mir Ruhe gönnen, um wieder möglichst entspannt und kopfschmerzfrei zu sein.

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Ich @ 2,5 Jahre…. heute

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Dieses Foto habe ich in den letzten Tagen beim Aufräumen wieder gefunden 😉

Man, oh man, da hatte ich noch ne Menge Haare, viel viel heller als heute.


 

… war es endlich wieder etwas weniger unangenehm. Das bedeutet zwar nicht, daß ich wieder kopfschmerzfrei bin – das wird dauern – zumindest aber, daß ich meine vollen 6 Stunden wieder durchhalten kann.

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Blick … ☺️

über den Bücherrand

So sitze ich gerade an meinem offenen französischen Balkon und lese

Spannend und sehr verstörend.

Solche Sonntage mag ich sehr.

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Neben …

… alltäglichen Besorgungen hab ich heute nicht viel zustande gebracht, nur meine Geldbörse hab ich heute ihrem Dienstende ein ganz erhebliches Stück näher gebracht. Deswegen habe ich mich ein wenig umgetan und bin letztendlich hier gelandet:

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In den letzten Wochen bin ich immer wieder über Hinweise gestolpert und so habe ich für den günstigen Preis zugegriffen.

…. meiner Lektüre habe ich ständig auch Musik gehört, heute unter anderem dieses tolle Konzert:

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Vor die Tore…

….der Stadt komme ich bei Dienstgängen immer wieder. Heute ging es per Nahverkehr in die Nachbarstadt, entlang der Landstraße.

Kaum geht es etwas raus, verliert sich das städtische sofort.

Das mag ich an Münster so unglaublich gerne. Kaum 10 Minuten unterwegs, ist Platz und klare Luft da; sei es per Zug oder direkt vor meiner Haustür per Rad. Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich alles, was ich fürs tägliche Leben brauche, wenn auch in meinem Dorf nur Kneipe, Kirche & Fahrradladen 😉😊

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Deutscher Bundestag 19/1444

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Diese Drucksache aus dem Deutschen Bundestag hat mir in den letzten Tagen die Galle hochgeholt. Hatte ich die AfD bisher nur für einen Haufen verirrter Idioten gehalten, die mit demokratischen Mitteln kleinzuhalten seien und mich persönlich nichts angingen, so hat diese Drucksache das entscheidend geändert.

Diesen Frage greifen mich persönlich an, zeigen meiner Meinung nach unverhohlen erstmals das NS-Erbe und lassen den geistigen Vater zumindest der ersten Reihe dieser neuen, vermeintlich nur konservativen Partei zu Tage treten. Insbesondere die Frage unter Punkten 4. und 5. lassen mir fast die Hutschnur platzen. Zum einen dürfte den promovierten Vorsitzenden dieser Gruppierung klar sein, daß inzestutiöse Verbindungen innerhalb Deutschlands einen verschwindend geringen Anteil haben. Selbst wenn die per Koran zulässige Kousinenheirat (siehe hier) mit den Flüchtlingen einen höheren Anteil bekommen könnte, steht ihr noch immer das deutsche Zivilrecht entgegen – das wird auch so bleiben! – so wirkt die Anfrage auf mich – als mit körperlicher und psychischer Einschränkung lebender – im Unterton aggressiv und provozierend. Zum anderen zeigt die Frage unter 6. meiner Meinung nach die Zielrichtung. Wenn schon die mit deutscher Staatsangehörigkeit nicht unschädlich gemacht werden können ( sie, also auch ich, erfüllen ja die nationalistische Bedingung), dann drängt sich mir mit der hier gemachten Unterscheidung der Verdacht auf, es könne die demografische Basis für etwas geschaffen werden, was nach 1933 zu Auschwitz und Birkenau geführt hat.

Es mag sein, daß die Schlußfolgerung sehr weit hergeholt ist, doch diese gedankliche Grundrichtung drängt sich mir immer mehr auf. Abgesehen von meiner persönlichen Involviertheit ist das ein Risiko, dem gerade in Deutschland entgegengetreten werden sollte.

 


 

Ich habe Respekt vor dieser Woche  – das Wetter heute hat es mir schon unmöglich gemacht, meine gesamte Therapiezeit zu nutzen. Seit kurz nach 12:30 Uhr habe ich meine abgedunkelte Wohnung nicht mehr verlassen. Sämtliche Velux – Fenster sind abgedunkelt , aber doch offen, denn ich hoffe, so die Wärme aus meiner Wohnung herauszubekommen – ich mag heute Nacht besser schlafen als in der letzten.

Meinen heutigen Abend werde ich vor meinem CD – und Bücherregal sitzen und beginnen, die Medien auszusortieren, die morgen Richtung Berlin auf den Weg gehen werden.

Im Hintergrund werden Funk – und Bluesklassiker wie dieser hier laufen:

 

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Marathon

Mein Rad ist leider noch immer nicht repariert – mein TrikeDealer ist momentan auf Tour von Radmesse zu Radmesse. Vielleicht ist das etwas schräg, aber an mein Rad lass‘ ich nur die Jungs von Traix, denn sie sind exklusiver Händler für ganz Europa und wissen genau, was sie tun. Deswegen warte ich gerne und nutze die Zeit, die ich morgen und übermorgen für Touren eingeplant hatte, nun für einen Lesemarathon.

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Vor einiger Zeit habe ich die Co – Produktion von Sebastian Fitzek und ihm gelesen, war schwer begeistert. Nun kommt es mir sehr zugute, daß ich vor einiger Zeit Medimops für mich entdeckt habe. Deswegen wird lesen für mich günstiger, den gebrauchten Büchern im Zustand sehr gut sieht man selten überhaupt an, daß jemand sie bereits gelesen hat. Mit den Gutscheinen von der Schwesterseite Momox wird für mich lesen noch günstiger und, dort kann ich mich von Büchern, die ich kein weiteres Mal lesen mag, trennen. Das gefällt mir, ist einfach und bringt Gutscheine für weiteren Lesestoff.

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Ich gehöre dazu….

….

zum Kreis der Personen aus dem Untertitel.

 

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Ich habe wirklich Spaß daran, nehme die Anregungen aus den seitenlangen Artikeln oder aber den Miniaturen, oft nur eine Spalte lang, die meinen Blick auf Themen weiten oder aber meine Nase erst auf deren Denkwürdigkeit zu lenken. Sie sind es wert, Zeit zu investieren und bislang kaum genutzte Synapsenverbindungen zum Glühen zu bringen. Noch habe ich nicht alle Artikel dieser Ausgabe gelesen, und schon habe wieder neuen Lesestoff in der Post gehabt.

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Das freut mich, denn auch heute werde ich meine Wohnung – ebenso wie gestern – kaum noch verlassen, denn es ist wieder Kopfschmerzwetter. Gott sei Dank habe ich morgen nur einen halben Tag Therapie vor mir, das Wochenende kann – leider noch ohne Rad, es ist noch nicht repariert – schnell starten.

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BASF

Seit Beginn der Woche arbeite ich in einer Gruppe von 6 Leuten während der Therapie an einem Auftrag, der ziemlich nah an meinem ver – rückten Hobby liegt. Wir fertigen gerade in Handarbeit Lack-Muster – Bücher offenbar für das Auto-Modelljahr 2020. Insgesamt fast 400 Exemplare bestücken wir mit jeweils 50 Stück 3 cm x 2 cm großen Platten, die jeweils in einer Farbe lackiert sind. Darunter sind gedeckte, matte wie auch grelle Farbtöne, die ich mir durchaus an Fahrzeugen vorstellen kann. Mich freut, daß der Auftrag größer ist, so daß ich Eineinhalb- Händer Gelegenheit habe, den für mich besten Arbeitsweg auszubaldowern, mich weiterzuentwickeln und die meisten um mich herum zu erstaunen. Ich suche gerne nach eigenen Wegen, sobald ich weiß, wie das Endergebnis auszusehen hat. Daran habe ich Spaß, jeden Tag wieder.

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Grund

Diese Hilfsbereitschaft und die Unaufgeregtheit beeindrucken mich hier in Münster immer wieder, deswegen lebe ich hier so gerne. Auch wenn ich keine Gelegenheit hatte, mit einer Blutspende zu helfen, wird es in den nächsten Tagen und Wochen an anderer Stelle Gelegenheit geben, im Rahmen meiner Möglichkeiten zur Verarbeitung dessen, was die Entspanntheit des Samstags so sehr angekratzt hat, beizutragen.

Meinen Sonntag habe ich mit der Spannung meiner Bücher und des Formel 1 – Rennens verbracht und gebe zu, wieder eine Gebrauchtbücher – Bestellung aufgegeben zu haben. Irgendwann während der letzten Abende bin ich beim Fernsehen über eine Gesprächsrunde bei 3nach9 mit Ferdinand von Schirach gestolpert und an ihr hängen geblieben.

 

 

Seine Beschreibungen und Positionen zu Grundkategorien und – Begriffen machen mich neugierig, auf seine Karriere als Strafverteidiger und eben auch auf seine Bücher und Essays.

 

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Stimmungsmache

Ich war heute nur zum Mittagessen in der Innenstadt, auf dem Markt – so, wie ich es mit großer Regelmäßigkeit mache. Dort kann ich zu Preisen gute Hausmacherkost essen, die das Kaufen der Zutaten in kleinen Mengen nicht rechtfertigen.

Ich wurde von vielen Seiten gefragt, ob es mir gut geht. Ja. Ausreichend rechtzeitig bin ich wieder in meiner Wohnung, im südöstlichsten Stadtteil der kleinen Domstadt gewesen.

Offenbar wurde kurze Zeit später die Altstadt abgeriegelt, der Busverkehr fast komplett eingestellt.

Fast reflexartig schossen Meldungen über einen Anschlag ins Kraut. Wie sehr mir diese Katastrophenhatz auf den Geist geht. Entsprechend erleichtert war ich gerade während der Tagesschau.

meine Stadt

Offenbar hat das Unglück einen privaten, einen Krankheitshintergrund. Das macht das Umgehen mit den Folgen für die unmittelbar betroffenen Familien in keiner Weise einfacher.