Aus der „Höhle der Löwen“….

….stammt unser aktueller neuer Auftrag. Und der ist verdammt groß.

Höhle der Löwen & smartsleep.

Von diesem Produkt haben wir nun in all‘ unseren Münsteraner Standorten insgesamt 2.000.000 Einheiten in Handarbeit für den Vertrieb vorzubereiten, in einer ersten von vermutet mehreren Runden.

 

 

Wenn meine hauptamtlichen Kollegen schon am 1. Samstag eines neuen Auftrags eine Sonderschicht einzulegen haben, dann kann das zwei Dinge heißen. Entweder ist die Deadline verdammt knapp gelegt,  oder aber die oberen Etage versucht, dem Fuß, der schon in der Tür dieses Auftraggebers steht, möglichst den Oberkörper und mehr hinterher zu schieben, unseren WfbM eine langfristige Einnahmequelle zu sichern. Die Arbeit macht Laune, sie gibt nämlich meinen Gedanken Rhythmus, bleibt dabei so abwechslungsreich, daß auch Gespräche über die Gedanken Platz behalten und nicht in Stumpfsinn untergehen.

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Sturm vor der Ruhe

Gerade sitze ich im Sprinterbus S75

von Münster in meine Heimatstadt. Dorthin fahre ich heute, um mit meiner Familie den 71. Geburtstag meiner Mutter zu feiern. Dieses Mal werden meine Schwestern, Schwager und Nichten nicht dabei sein, sondern hoffentlich eine große Zahl meiner Onkel und Tanten, die ich leider Gottes nach dem Tod meiner Großmutter nur noch sehr unregelmäßig treffe. Wird zwar voll, aber wesentlich ruhiger als gerade auf dem Markt.

Dorthin gehe ich regelmäßig, um Hausmannskost zu essen, bei er es sich nicht lohnt, für mich alleine den großen Aufwand zu betreiben oder die Zutaten mehr kosten als das Gericht am Marktstand kostet. Das jetzt wieder viel angenehmere Wetter hat denn auch dazu geführt, daß ich nicht der einzige war, der diese Idee hatte😝.

Mittlerweile sitze ich in der unteren Etage des Busses oben, der gerade über die A43 Richtung Südwesten unterwegs, schreibe dieses kurze Blitzlicht und freue mich darauf, gleich meine Eltern nach einer ganzen Weile wiederzusehen. Mit etwas Musik auf den Ohren werde ich jetzt die nächsten 30 Minuten lesen können, einige Kapitel von

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Start ins Wochenende,

den begehe ich heute, gemütlich mit einem Fläschchen Bier.

Ich hoffe, daß es in der nächsten Woche dauerhaft einiges kühler wird, ich mir wieder eine 5-Tage-Woche gesundheitlich leisten kann.

Diesen Ausblick habe ich gerade von meinem Sofa aus. Das Licht bekommt einen immer mehr orange roten Schimmer, eine tolle Atmosphäre. Noch schaue ich ein wenig TLC, später werde ich mich noch auf die Fährte des Massenmörders begeben, bevor ich ausschlafen werde.

1000 Fragen an mich selbst – Part XXX

Frage 291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Die Beziehung auf ständiges Zusammensein reduzieren.

Frage 292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Gefragt zu werden, wieso ich studieren dürfe. Die Frage wurde mir vom einem wesentlich älteren Kollegen meines Vaters gestellt. Für ihn waren körperliche Einschränkung und geringe Intelligenz untrennbar miteinander verbunden.

Frage 293: Gilt für dich das Motto „was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Da ich alles um mich herum aufsauge und kaum filtere, bin ich froh um jede Information, die mir erspart bleibt. Teil meiner depressiven Erkrankung ist, nicht filtern zu können. Mal kann es sehr amüsant sein, doch zumeist macht dieses Talent den Alltag unnötig komplex.

Frage 294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

War es in meiner Jugend so, daß ich die Meinung anderer übernommen habe, um keine zusätzlichen Konflikte zu provozieren und eine geringe Chance zu haben, gefühlt nicht ständig übergangen zu werden, nehme ich es heute als wesentlich entspannter wahr, eben eine solche zu haben und diese zu vertreten. Ich habe es nicht nötig, ständig auf ein Gegenüber zuzugehen, um Bestätigung zu finden, sondern kann sogar entscheiden, mit wem ich mich auseinander setzen mag. Ich bin also viel freier.

Frage 295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Wenn ich mich an Träume erinnere, dann ist es zumeist an Träume, in denen ich versucht habe, die vorherigen Tage zu verarbeiten. Einige Zeit habe ich mich im Rahmen meiner Therapie mit Traumdeutung auseinandergesetzt.

Frage 296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Auf sachlicher Ebene gehört eine Konfrontation nahezu zum täglichen Leben dazu. Geht es in der Therapie um Problemlösungen, kam es – je nach meinem Gegenüber und auch meiner Tagesform – auch mal etwas höher hergehen. Dann ist es gut, daß wir Moderatoren um uns haben.

Frage 297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Bei der Lösung von Problemen bin ich – anders als meine Mutter – in der Lage, auch realitätsferne Alternativen in die Diskussion mit hineinzunehmen. Das habe ich von meinem Vater. Will ich mit meiner Mutter ein Problem lösen, muß ich vorher Alternativen filtern, die ich meiner Mutter nicht nennen sollte, um einen unsachlichen Konflikt zu verhindern.

Ich kann nicht kochen, während meine Mutter sich mit Fremdsprachen schwer tut.

Frage 298: Wo bist du am liebsten?

Mit einem Buch auf meinem Sofa genieße ich gerne die Zeit, die mir nach Erledigung meiner Aufgaben bleibt,  Musik im Hintergrund,  oder aber mit einer guten Reportage (ich habe ZDFinfo für mich entdeckt).

 

 

Läßt das Wetter es zu, dann nutze ich meine freien Zeiten auch gerne für Liegerad- Touren.

Frage 299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Ja. Wenn ich es anders wollte, dann müßte ich einfach mehr unterwegs sein, sei es im Kino, in Cafés oder aber auch auf größeren Veranstaltungen.

Frage 300: Was ist dein Lieblingsdessert?

Herrencreme

1000 Fragen an mich selbst – Part XXIX

Frage 281: Malst du öfters den Teufel an die Wand?

Ich habe es in den letzten Jahren gelernt, ruhiger und angespannt aufmerksam zu bleiben.

Frage 282: Was schiebst du häufig auf?

Spülen 😉

Frage 283: Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?

Biblisch betrachtet ist die Natur ( Pflanzen und Tiere) zur Versorgung des und durch den Menschen als Ebenbild Gottes auf Erden gedacht. Da der Mensch ebenso wie Gottesgeschöpf auch evolutionäres Zufallsergebnis ist, sind sie wiederum gleichwertig.

Frage 284: Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ja. Ich entwickle ein immer gesünderes Mir-meiner-selbst- Bewußtsein. Für mich meint es viel mehr als zu wissen, daß ich es bin, der Zahnschmerzen hat.

Frage 285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Es waren zwei; die Beiden, an denen ich eine neue Mobilität bekam, Auto & Liegetrike.

Frage 286: Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Daß ein Leben in klösterlicher Gemeinschaft eine wirkliche Alternative sein könnte.

Frage 287: Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Ich habe Tränen gelacht bei der Rodel-Szene in Zeit der Stille

Frage 288: Welche Idee hattest du zuletzt?

‚Ab nach Hause und Schlafen legen‘

Frage 289: Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?

‚Die bekloppten Ideen des jungen Ed‘

Frage 290: Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Fehler macht jeder. Es hängt entscheidend von der Motivation dazu ab.

1000 Fragen an mich selbst – Part XXVIII

Frage 271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Ob genug oder nicht – das ließe sich erst im Rückspiegel sagen. Ich bin allerdings gedanklich gerne und viel zu den Fragen des Lebens unterwegs. Ich lese gerne und viel in Zeitschriften zu philosophischen Fragen und diskutiere mit Therapiekollegen, Freunden und meiner Familie diese Themen weiter.

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Thema der aktuellen Ausgabe ist der Streit. Was ist er? Wie führt man ihn?

Frage 272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber unsicher?

Früher war für mich kaum möglich, mit geradem Rückgrat durch den Alltag zu gehen. Hinter jedem Blick habe ich Skepsis, Kritik oder gar Ablehnung vermutet. Daß ein Gegenüber Interesse an mir haben könnte, hat mein nicht vorhandenes Selbstvertrauen nahezu komplett ausgeschlossen. Erst in den letzten Jahren haben Therapie und gesichertes tägliches Umfeld meine Selbstwahrnehmung so verbessert, daß ich im Alltag lächend durch die Welt gehen kann.

Frage 273: Bist du autoritätsgläubig?

Nein, denn ich halte es für wichtig, meine eigenen Entscheidungen zu treffen und zu durchdenken. Gerne nehme ich Ratschläge an, werde aber auch diese nie unhinterfragt annehmen. In meiner Kindheit und Jugend – bedingt durch meine rechtsseitige Spastik und die Erfahrungen mit Hilfeangeboten in der Zeit – habe ich erst spät begriffen, daß Ratschläge fast nie die Botschaft haben: Du kannst es eh nicht, also mache ich es besser für dich! sondern tatsächlich nur gut gemeint waren, es mir möglichst einfach zu machen im Alltag.  Auch heute muß ich mich ganz bewußt ermahmen, mit Kritik richtig umzugehen.

Frage 274: Bist du gern allein?

Ich – Zeiten sind wichtiger Bestandteil meines Tages. Waren es in meiner Kindheit und Jugend einsame Zeiten, so sind es heute Zeiten, in denen ich mich auf mich selber zurückziehe.

Frage 275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Mein Bedürfnis nach Ruhe habe ich in meinen Alltag integriert, habe meine Präsenz online und auch im realen Leben zurückgenommen und nehme mir Zeit für Musik und Literatur.

Frage 276: Welchen guten Zweck fördest du?

Ich hoffe, mit kleinen Sachspenden mir persönlich bekannte Obdachlose im täglichen Leben unterstützen zu können. Rund um den Hauptbahnhof gibt es einige, die sehr häufig anzutreffen sind.

Frage 277: Wie sieht dein Traumhaus aus?

Idealerweise hätte ich gerne ein tiny house – ungefähr die Größe meiner Wohnung (ca. 55 qm), welches ich gerne auf einem etwas größeren Grundstück platzieren würde und  dort möglichst noch einige Tiere halten möchte.

Frage 278: Machst du leicht Versprechungen?

Wesentlich weniger als in meiner Jugend, denn heute ist mir klar, daß mein Wert nicht abhängig davon ist, wieviel ich präsent bin, sondern es vielmehr um die Qualität der Zusagen geht.

Frage 279: Wie weit gehst du für Geld?

Wenn es um einen Spendenlauf oder eine Spendenfahrt geht ( – Schokotour – ), sehr weit. Ich habe gelernt, mit wenig Geld glücklich zu sein. Mir ist ein gutes Gespräch viel lieber. Dafür investiere ich gerne Zeit.

Frage 280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Ich glaube , ich bin auf einem guten Weg, das zu einem Gutteil auszuschließen.